Cabrio-Ankauf - wie funktioniert's?

Sommer-KFZ

Wer bei Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel bereits mit einem Cabrio gefahren ist, weiß was für ein besonderes Erlebnis das sein kann. In Bayerns Landeshauptstadt München sind 4,6 Prozent aller dort zugelassenen Pkws Cabrios. Da diese als Statussymbol gelten wird besonders viel Wert auf Sonder- und Luxusausstattungen gelegt. Was es bei einem Ankauf noch zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Blogartikel. 

Das müssen Sie beachten

Wie bei jedem Fahrzeugankauf sollte auch der Erwerb eines Cabrios gut überlegt sein. Dabei ist es besonders wichtig, das Fahrzeug zuvor zu testen, um zu sehen, ob das Fahrgefühl den eigenen Ansprüchen und Erwartungen entspricht. Außerdem kann es hilfreich sein bei einer Probefahrt durch die Waschstraße zu fahren. Dringt bei dieser Feuchtigkeit durch das Verdeck in den Innenraum des Fahrzeuges ein, sollten Sie sich besser für einen anderen Wagen entscheiden, da poröse Dichtungen möglichst schnell repariert werden müssen. Außerdem sollten Sie das Verdeck während einer Probefahrt schließen und öffnen. So sehen Sie, ob das Verdeck die Insassen bei plötzlichem Wetterwechsel rechtzeitig und problemlos schützt. Wir raten Ihnen für Notfälle eine Abdeckplane im Kofferraum zu verstauen. Neben der Funktionalität des Verdecks sind beim Ankauf eines Cabrios weitere Ausstattungsmerkmale von Bedeutung. Windschotts sollten vorhanden sein, um den kalten Wind, der den Insassen entgegenkommt, etwas auszubremsen. Neuere Modelle verfügen zudem über Luftdüsen, die im Nackenbereich der Passagiere warme Luft ausstoßen. Zusatzausstattungen heben zwar den Ankaufspreis an, jedoch wird somit das Fahren erheblich angenehmer und auch der Wiederverkaufswert wird angehoben. Die ideale Zeit für den Ankauf ist laut einigen Experten der Winter. Auch wenn sich die Preise der Cabrios saisonal kaum unterscheiden, ist im Winter der Verhandlungsspielraum mit einem Händler meist größer, da eine geringere Nachfrage nach Cabrios besteht, als im Frühling. Außerdem gibt es in der kalten Jahreszeit meist mehr Cabrio-Schnäppchen auf dem Markt.

Cabrio mit Allradantrieb

Je nach Fahrzeug und abhängig von der Nutzungsintensität können Sie sich für einen anderen Antrieb entscheiden. Das klassische Auto hat einen Frontantrieb, während große Fahrzeuge meist einen Heckantrieb haben, durch welchen das Kfz im Grunde angeschoben wird. Alternativ können Sie für einen Allradantrieb entscheiden, welcher Ihnen in der Praxis viele Vorteile bietet. Der einzige Nachteil ist der Kostenpunkt. Ein Fahrzeug mit einem sogenannten 4x4 System, bei welchen der Wagen von allen vier Räder gleichzeitig angetrieben wird, ist grundsätzlich teurer als ein Pkw mit Frontantrieb. Da Kraft auf alle Räder befördert werden soll, wird zusätzliche Technik benötigt. Neben weiteren Antriebswellen sind auch ein weiteres Getriebe und eine zusätzliche Kupplung erforderlich. Dadurch steigt der Verbrauch, wodurch sich die Benzinkosten erhöhen. Auf der anderen Seite bietet Ihnen ein Allradantrieb erhebliche Vorteile. Grundsätzlich ist die Straßenlage des Fahrzeuges besser, da alle Räder parallel angetrieben werden. Bei allen Witterungsverhältnissen, ob Schnee, Regen oder Eis, hat Ihr Wagen eine gute Bodenhaftung und das auch beim rasanten Beschleunigen. Daher ist ein Allradantrieb besonders bei großen Fahrzeugen mit viel PS gerne gesehen. Das Sommerfahrzeug Cabrio kann mit dem 4x4 System außerdem ganzjährig genutzt werden. Besitzt Ihr Cabrio ein Saisonnummernschild, ist die ganzjährige Nutzung ohnehin ausgeschlossen, weshalb Sie sich die Kosten für den Allradantrieb sparen können.